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Die böhmischen Kronjuwelen

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Die tschechischen Nationalsymbole schlechthin sind die böhmischen Kronjuwelen, die Karl IV bei seiner Krönung 1347 trug. Die St. Wenzels-Krone, das Zepter und der Reichsapfel werden im St. Veitsdom aufbewahrt. Nur zu ganz besonderen Anlässen, werden die originalen Kronjuwelen der Öffentlichkeit gezeigt. Dann stehen jedesmal Schlangen von Menschen aus aller Welt stundenlang an, um einen Blick auf die unbezahlbaren Kleinodien der Tschechen zu werfen. Kopien sind in einer Ausstellung auf der Prager Burg zu bewundern.

Zahlreiche Legenden ranken sich um die kostbare Krone. Zum Beispiel dass jeder, der sie sich unrechtmäßig aufs Haupt setzt innerhalb eines Jahres eines gewaltsamen Todes stirbt. So soll sich bei einer symbolischen Schlüsselübergabe Nazi-Reichsprotektor Reinhard Heydrich in der Krönungskammer neben dem Prager Veitsdom 1941 die Wenzelskrone aufgesetzt haben, um die Legende zu widerlegen. Am 26. Mai 1942 starb Heydrich bei einem Attentat.

Um heute an die Kronjuwelen zu gelangen sind sieben Schlüssel erforderlich, die jeweils von den höchsten Vertretern des Staates aufbewahrt werden:

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