 | Soldaten auf Demos und die Preisverleihung durch Kanzlerin Merkel |
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Die tschechische Presse hat in ihren Kommentaren am Donnerstag mehrere
Themen aufgespießt. Darunter auch die Verleihung des Potsdamer
Medienpreises an den dänischen Mohammed-Karikaturisten Kurt Westergaard
und die Proteste von Soldaten gegen die Kürzung ihrer Bezüge.
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 | Radio Prag im neuem musikalischen Gewand und mit neuem Sendeschema |
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Unseren Hörern ist es sicher schon aufgefallen: Radio Prag hat ein neues
Sounddesign. Ebenso neu: das Sendeschema. Der Leiter der deutschen
Redaktion, Till Janzer, erzählt im Hörerforum was sich ändert und warum.
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 | ?Seit den 90ern ein positiveres Selbstbild?: Tschechen in Österreich |
| In diesen Tagen treffen sich bei einer Konferenz in Prag viele Tschechen, die verstreut über die ganze Welt leben: Auslandstschechen. Sie gibt es in den USA, in der Ukraine, in Schweden und auch in den deutschsprachigen Ländern. In der Schweiz leben beispielsweise 15.000 Tschechen und Slowaken. Eine besondere Geschichte haben Tschechen in Österreich, schließlich existierte noch bis zum Ersten Weltkrieg ein gemeinsamer Staat. Das Wien der Kaiserzeit bevölkerten damals wohl mehrere Hunderttausend Tschechen. Heute sind die Zahlen vergleichsweise gering. Dennoch gibt es ein reiches Kulturleben. Die jüngsten Zuwanderer ? jene aus der 68er Generation - schlossen sich im Kulturklub der Tschechen und Slowaken in Österreich zusammen. Richard Basler ist stellvertretender Vorsitzender dieses Vereins - mit ihm ein Interview über Wiener Tschechen, ihre Identität und über den Kulturklub.
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 | Christine Bertschi: eine Flachland-Schweizerin im tschechischen Medienbetrieb |
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Sie ist jung, sie ist Studentin, spricht Tschechisch und kommt aus einer
Gegend, die sie und ihre Landsleute eher als Flachland bezeichnen.
Christine Bertschi ist Schweizerin und arbeitet im Rahmen eines
Robert-Bosch-Stipendiums bei der tschechischen Wochenzeitschrift
?Respekt?. Wie sie als Schweizerin dazu kam, sich intensiv mit
Tschechien zu befassen und wie die Arbeit bei einem großen Prager
Printmedien läuft, darüber sprach Christian Rühmkorf mit der angehenden
Journalistin.
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 | Der bizarre Reiz des Prager Sommers |
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Das Leben in der Hauptstadt Prag hat einen bizarren Reiz. Und seine eigenen
Gesetze. Denn neben den vier Jahreszeiten, die Kälte, Matsch, Sonne, Wind
und Nässe bringen, unterscheidet der Prager vor allem drei Perioden: die
Arbeits- und Schaffenszeit, die Haupturlaubszeit und die Weihnachtszeit.
Bis zur letzteren Periode dauert es noch etwas und sie ist mit maximal
zwölf Tagen auch die kürzeste. Deswegen ist sie nicht nur schnell zu
Ende, sondern auch sehr speziell.
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 | Städte-Ranking: Prag trotz guter Platzierung noch weit hinter Wien zurück |
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Prag und Budapest sind touristische Perlen unter den Ländern, die erst
seit sechs Jahren zur EU gehören. Aber kann die tschechische Hauptstadt
beispielsweise auch beim Lebensstandard im EU-Vergleich mithalten? Und ist
sie unternehmerfreundlich? Auf die letzte Frage hat jetzt eine Studie der
Consulting-Firma Roland Berger Strategie Consultants eine erste Antwort
gegeben.
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 | Der Beginn des Schuljahres bringt eine Reihe von Änderungen mit |
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Die zweimonatigen Sommerferien sind zu Ende gegangen. Am 1. September hat
in Tschechien das neue Schuljahr begonnen. Eine Rekordzahl von über 96.000
Erstklässlern beginnt Lesen und Schreiben zu lernen. Ihre älteren
Mitschüler und ihre Lehrer haben andere Sorgen. Das Schuljahr 2010 / 2011
hält eine ganze Reihe von Änderungen bereit.
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 | Tschechische Bahnen zahlen für Verspätungen und defekte Klimaanlagen |
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Groß war die Aufregung vor etwa einem Jahr: Tschechien hat von der EU
einen fünfjährigen Aufschub für die so genannte Fahrgastrechte-Richtlinie
bekommen. Damit hatten Bahnkunden hierzulande Pech und bekamen anders als
Fahrgäste in Deutschland und Österreich keine Entschädigungen für
verspätete Züge. Nun wollen die Tschechischen Bahnen (?D) bei
Verspätungen freiwillig Gutscheine anbieten. Ab einer Stunde gibt es
umgerechnet rund zwei Euro, ist der Zug mehr als zwei Stunden verspätet,
gibt es vier Euro. In den Supercity-Zügen wird bereits ab einer halben
Stunde der Acht-Euro-Reservierungszuschlag zurückgezahlt. Geld gibt es
auch für defekte Klimaanlagen oder fehlende Erste-Klasse-Waggons. Daniel
Kortschak hat mit dem Sprecher der Tschechischen Bahnen, Petr
??áhlavský, über die Einzelheiten gesprochen. Hören Sie nun mehr in
einer neuen Ausgabe unserer Sendereihe ?Umwelt und Verbraucher?.
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 | Schüler-Redakteure entdecken: Das Böhmische Paradies ist umgezogen |
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Im tschechischen Schulwesen tut sich eine ganze Menge. Unterricht soll
immer häufiger auch von den Schülern aktiv mitgestaltet werden. In dieses
Konzept passt eine neue Bildungsserie, die das Tschechische Fernsehen
zurzeit produziert. Als Redakteure sind nämlich auch Grundschüler
maßgeblich beteiligt. Alles dreht sich um einen erfundenen Ballonfahrer.
Das, was er in den einzelnen Regionen erlebt, erkunden die Schüler unter
anderem in Archiven, und auch das Drehbuch schreiben sie selbst. Die Idee
geht auf die Bürgerinitiative Antikomplex zurück. Christian Rühmkorf
sprach mit dem Leiter Ond?ej Mat?jka.
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