 | Langer Weg der tschechischen Staatshymne zu ihrem Status |
| Bei feierlichen Anlässen wie dem Staatsfeiertag, den die Tschechische Republik am 28. Oktober als Gründungstag der Tschechoslowakei im Jahr 1918 begeht, wird unter anderem auch die Staatshymne gespielt. Gespielt und vor allem gesungen wurde sie auch schon vor 92 Jahren, ohne offiziell als eines der üblichen Staatssymbole zu gelten. Ebenso die Staatsflagge, die Verfassung und das Staatswappen der Tschechoslowakei. Entsprechende Gesetze wurden erst 1920 durch die Nationalversammlung verabschiedet. Die tschechoslowakische Staatshymne entstand damals durch die Verbindung eines tschechischen und eines slowakischen Liedes. Beide Lieder wurden mit der Teilung der Tschechoslowakei im Januar 1993 wieder voneinander getrennt, um als Nationalhymnen zweier souveräner Staaten weiter zu leben. Die tschechische Staatshymne wird im Dezember genau 176 alt sein.
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 | Keine Langeweile: Schloss Hluboká attraktivstes Touristenziel in Tschechien |
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Das südböhmische Märchenschloss Hluboká / Frauenberg ist das
attraktivste Touristenziel in Tschechien. Der neogotische Adelssitz siegte
in einem Wettbewerb, der von der staatlichen Tourismus-Agentur CzechTourism organisiert wurde. Über das beste Touristenangebot entschied die
Öffentlichkeit in einer Umfrage auf dem Internetportal der Agentur. Die
Resultate wurden am Dienstag bekannt gegeben.
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 | ?Two? ? Fotografien von Erwin Kneihsl in der Prager Galerie SVIT |
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Der 1952 in Wien geborene Erwin Kneihsl lebt und arbeitet in Berlin. Doch
zu den Leidenschaften des Fotografen gehört auch das Reisen und so sind
einige seiner Werkzyklen in Brünn entstanden. Zurzeit ist ein Teil davon
neben anderen Werken in der Galerie SVIT in Prag-Smíchov zu sehen.
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 | Geburtsstadt Zlín als Inspiration: Antonín Bajaja mit Staatspreis für Literatur ausgezeichnet |
| Staatspreise für Künstler hat es in der Tschechoslowakei schon vor der Wende gegeben. Die Kriterien für deren Verleihung waren aber bei weitem nicht künstlerischer Art. 1993 führte der damalige Kulturminister und Publizist Pavel Tigrid nach einer kurzen Zäsur die Staatspreise für Kultur wieder ein. Seitdem werden sie in den Tagen um den Staatsfeiertag am 28. Oktober vergeben. Am Montag hat Kulturminister Besser die diesjährigen Staatspreise verliehen.
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 | Geburtstagsfeier: Zehn Jahre Tschechisches Zentrum in München |
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In München gibt es schon seit zehn Jahren ein Tschechisches Zentrum ?
ein Pendant zum deutschen Goethe-Institut. Grund genug zu feiern. Was das
Publikum am kommenden Mittwoch erwartet, darüber sprach Christian
Rühmkorf mit Zuzana Jürgens, der Leiterin des Tschechischen Zentrums.
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 | ?Es gibt noch Schätze zu heben" ? Literaturwissenschaftler Zimmermann über den Prager Autor H. G. Adler |
| H. G. Adler, einer der wichtigsten deutschsprachigen Prager Autoren aus der Generation nach Franz Kafka und Max Brod, ist der Öffentlichkeit bis heute weitgehend unbekannt. Dabei hat er neben Romanen und Gedichten auch ein Standardwerk über das Konzentrationslager Theresienstadt verfasst, das bis heute kontrovers diskutiert wird. In diesem Jahr wäre H. G. Adler 100 Jahre alt geworden. Eine internationale Adler-Konferenz beschäftigte sich diese Woche mit Werk und Wirkung dieses nahezu vergessenen Autors. Veranstaltet wurde die Konferenz vom Prager Literaturhaus deutschsprachiger Autoren und dem Goethe-Institut Prag; Initiator war Prof. Dr. Hans Dieter Zimmermann aus Berlin. Mit ihm hat Silja Schultheis gesprochen.
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 | Jubiläum: Vor 130 wurde das Atelier Langhans eröffnet |
| In vielen tschechischen Familienalben findet man sie: Die vergilbten Fotos, oft im Ansichtskartenformat, auf denen die Urgroßeltern festlich gekleidet in die Kamera lächeln. Und unten auf dem Foto steht ?Atelier Langhans?. Das Atelier gibt es bis heute im selben Haus, wo es vor 130 Jahren gegründet wurde. Anlässlich des Jubiläums wurde in der Langhans-Galerie eine Ausstellung über die Geschichte des Gebäudes eröffnet, ein Gebäude, das immer der Fotografie geweiht war, auch wenn das Atelier nach dem kommunistischen Putsch 1948 verstaatlicht wurde. Der Name Langhans durfte erst nach der Wende von 1989 auf dem Haus wieder auftauchen.
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 | Jana Rychterová ? die Chansonsängerin mit spitzer Zunge |
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?A pr?elo a pr?elo? / ?Es hat geregnet und geregnet, und ich hatte
keine Lust, die Bar zu verlassen.? So klingt es von der Bühne. Das
Publikum singt zuerst etwas schüchtern, dann doch etwas lauter wenigstens
den Refrain mit. Im Prager literarischen Café Salmovská ist Jana
Rychterová zu Hause.
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 | Denkmalamt startet Projekt: ?Moderne Architektur in historischen Städten? |
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Darf man in historischen Städten moderne Gebäude errichten? Diese Frage
beschäftigt Denkmalschützer, Architekten und Investoren gleichermaßen.
Nicht selten kommt es dabei auch zu Konflikten zwischen den verschiedenen
Interessensgruppen. Das Nationale Denkmalamt hat nun ein Projekt gestartet,
das den Umgang mit modernen Bauten im historischen Umfeld erstmals
umfassend dokumentiert.
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