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(Quelle: RSS-Feed Radio Prag)

August 1968 - Die letzte freie TV-Ausstrahlung mit Václav Havel

Tschechoslowakische Radio- und Fernsehsender waren die ersten Anlaufpunkte für die Warschauer-Pakt-Truppen, als sie das Land besetzen. Immer wieder schafften es jedoch Techniker und Redakteure von geheimen, provisorisch eingerichteten Studios aus zu senden. Das letzte Fernsehstudio, von dem aus gesendet werden konnte, befand sich auf dem Berg Je?t?d / Jeschken bei Liberec / Reichenberg. Mit dabei war auch Václav Havel.

Westdeutschland ist erschrocken über den Einmarsch in die ?SSR

Nach dem 21. August 1968 war in der Tschechoslowakei alles anders. Die Menschen konnten nicht glauben, was sie aus den Medien erfuhren. Auch in Deutschland. Im siebten Teil unserer 68er-Serie geht es um die Reaktion der Bundesrepublik auf den Einmarsch sowjetischer Truppen in die Tschechoslowakei.

Karajan 1963 erstmals in Prag ? Ehrung mit Mozart-Medaille

Vor 45 Jahren war in Prag ein besonderer Künstler zu Gast: der österreichische Star-Dirigent Herbert von Karajan. Im Archiv des Tschechischen Rundfunks haben sich Aufnahmen von dem Besuch am 18. Juni 1963 erhalten.

?Gebet für Marta? ? Symbol des Prager Frühlings

Ein ?freudiger Reigen? um Mitternacht auf dem Oberdeck der ?Titanic? ? so hat jemand einmal das Geschehen der Augusttage von 1968 in der Tschechoslowakei bezeichnet, und es scheint kein schlechter Vergleich zu sein. Hunderttausende Tschechen sind im Urlaub, viele im kapitalistischen Ausland, und die Illustrierten bringen neueste Informationen aus dem Leben von Stars der sozialistischen Musikszene. Unter ihnen ein Star der Extraklasse - Marta Kubi?ová.

Nationalmuseum im Fadenkreuz: Ausstellung zum August ´68

Auf das Prager Nationalmuseum zielt wieder eine Panzerkanone ? seit dem vergangenen Donnerstag. Der Panzer, der vor dem Museumsgebäude auf dem Prager Wenzelsplatz steht, ist diesmal Bestandteil einer Sonderausstellung, die anlässlich des 40. Jahrestages des Einmarsches der Warschauer Pakt-Truppen in die Tschechoslowakei vorbereitet wurde.

Im Netz der Geschichte: Sibylle Plogstedt und ihr Prager Frühling

Als vor 40 Jahren die Warschauer-Pakt-Truppen in der Tschechoslowakei einmarschierten und den Prager Frühling niederwalzten, da bedeutete das für viele Tschechinnen und Tschechen das Ende ihres großen Traums von Freiheit. Aber auch im Ausland hatten viele an den Sozialismus mit menschlichem Antlitz geglaubt und die Reformer in Prag unterstützt. Zum Beispiel die damals 23-jährige westdeutsche Studentin Sibylle Plogstedt, die sich nach der Invasion einer Untergrundbewegung anschloss und dafür sogar in einem Prager Gefängnis landete. Heute lebt Plogstedt als Journalistin, Buchautorin und Filmemacherin in Bonn. Über ihre Erinnerungen an 1968 und die Zeit danach hat Gerald Schubert mit ihr gesprochen.

3. September 1968: Unerfreuliche Überraschung beim Rundgang durch Prager Funkhaus

Es sind schon über 17 Jahre vergangen, seit die Sowjetarmee, die am 21. August 1968 die Tschechoslowakei besetzt hatte, das Land im Frühjahr 1991 wieder verließ. Die Beseitigung der von ihr angerichteten Schäden ? wie zum Beispiel die durch Chemikalien oder Öl verursachte Verseuchung des Bodens, tonnenschwere Berge nicht explodierter Munition und vieles mehr ? hat bisher über eine Milliarde Kronen (über 40 Millionen Euro) gekostet. Weitere Investitionen aus dem tschechischen Haushalt sind noch zu diesem Zweck vorgesehen. Nicht unbeschadet geblieben war vor 40 Jahren auch das Gebäude des Tschechoslowakischen Rundfunks in Prag. Aus aktuellem Anlass des traurigen Jubiläums können sie sich jetzt in die Zeit zurück versetzen, als das Schiessen um und im Prager Funkhaus endlich verstummte.

Nach 100 Jahren wieder zum Leben erwacht: Fotoatelier Seidel in Krumau (II)

Die ?Bildchronisten des Böhmerwalds? wurden sie genannt: die Krumauer Fotografen Josef und Franz Seidel. Im Haus in der Linzer Straße in ?eský Krumlov / Krumau, wo sich einst die Lichtbildwerkstätte Seidel befand, wurde vor kurzem ein Museum eingerichtet. In der vergangenen Ausgabe der Sendereihe ?Reiseland Tschechien? haben wir Sie über die Entstehung des Museums des Fotoateliers Seidel informiert. Dabei haben wir versprochen, die Führung durch die altneue Lichtbildwerkstätte fortzusetzen.

Fliegeroffizier ?e?ovský: "Mein Schicksal wurde am 21. August ´68 besiegelt"

Der Einmarsch der Warschauer-Pakt-Truppen vor 40 Jahren ist den meisten Tschechen bis heute als traumatisches Datum in Erinnerung. Für den Fliegeroffizier Zbyn?k ?e?ovský bedeutete dies einen tiefen Schnitt im Leben. Er stellte sich gegen den Einmarsch und wurde so zum Verfolgten des kommunistischen Regimes, dem er zuvor als Militärangehöriger gedient hat. 1984 wurde ?e?ovský zur Emigration gezwungen und lebte sechseinhalb Jahre in München. Vor 18 Jahren aber kehrte er wieder in seine Heimat zurück ? Till Janzer hat Zbyn?k ?e?ovský über seine Lebensgeschichte befragt, die am 21. August 1968 geschrieben wurde.

NVA-Truppen machen Halt an der tschechoslowakischen Grenze

Der 21. August 1968 ? Die Invasion der Sowjetunion und ihrer Verbündeten in die Tschechoslowakei. Das Ende des Prager Frühlings. Hören Sie jetzt den fünften Teil unserer 68er-Serie: NVA bleibt zu Hause - DDR-Truppen machen Halt an der tschechoslowakischen Grenze

Tschechien ehrt Ausländer, die im August 1968 Widerstand geleistet haben

Der Donnerstag stand in Tschechien ganz im Zeichen des Gedenkens an die brutale Niederschlagung des Prager Frühlings vor genau vierzig Jahren. Der tschechische Präsident Václav Klaus und Premierminister Mirek Topolánek zeichneten Persönlichkeiten aus, die sich gegen den Truppen-Einmarsch gestellt hatten. Darunter auch einige Deutsche.

21. August 1968 ? Das erste Blatt in der Stasi-Akte von Heinz Eggert

Der 21. August 1968 war ein traumatischer Tag für die Tschechoslowaken. Aber nicht nur für sie. Einer, dessen Leben an diesem Tag auf den Kopf gestellt wurde, war Heinz Eggert, der damals in Warnemünde lebte. Die Ereignisse in der Tschechoslowakei haben, ohne dass er es wollte, aus ihm einen Regimegegner gemacht. Es folgte ein harter Weg, der ihn aber nach der Wende bis in eines der höchsten Staatsämter des Freistaates Sachsen führte. Christian Rühmkorf hat Heinz Eggert besucht und mit ihm über seine Geschichte und den Schicksalstag seines Lebens gesprochen.

Gedenken an das Ende des Prager Frühlings vor 40 Jahren

Tschechien gedenkt des Einmarschs der Truppen des Warschauer Paktes vor genau vierzig Jahren. Im ganzen Land fanden zahlreiche Gedenkveranstaltungen statt.

Prager Zeitzeuge: Mussten Krankenhaus räumen, weil man mit Verwundeten rechnete

Der 21. August 1968 war auch ein Tag, der in der damaligen Tschechoslowakei von unzähligen Einzelschicksalen geprägt wurde. Hunderttausende Tschechen und Slowaken verbinden mit diesem Tag Enttäuschung, Desillusion und zum Teil auch tragische Erlebnisse. Einer dieser Zeitzeugen ist der heute 69-jährige Journalist Karel Kunc.

Die Invasion beginnt ? Chronik eines Tages in Tönen

Am Abend des 20. August 1968 landen kurz vor Mitternacht sowjetische Flugzeuge auf dem Flughafen Prag-Ruzyn? - das Ende des Prager Frühlings und der Beginn einer langen politischen Eiszeit in der Tschechoslowakei. Die Chronik eines Tages.

Militärs leisten den Invasionstruppen Widerstand - der Fall ?e?ovský

Der 21. August 1968 ? Die Invasion der Sowjetunion und ihrer Verbündeten in die Tschechoslowakei. Das Ende des Prager Frühlings. Der dritte Teil unserer 68er-Serie: Das tschechoslowakische Militär leistet passiven Widerstand ? der Fall des Fliegeroffiziers Zbyn?k ?e?ovský.

Geh nach Hause, Iwan - CD zum 21. August ´68

Welche Lieder erklangen in der Tschechoslowakei damals vor 40 Jahren? Vorige Woche wurde aus Anlass des 40. Jahrestags des 21. Augusts - vom Verlag Supraphon eine CD mit 22 Liedern herausgegeben.

Die Tschechoslowakei gerät unter Druck der Warschauer Paktstaaten

Der 1. Mai 1968, Tag der Arbeit. In Prag findet der traditionelle Umzug statt, er ist aber anders als gewohnt. Auf der Tribüne ist diesmal das Quartett der Staats- und Parteispitze zu sehen: Dub?ek, ?erník, Smrkovský, Svoboda. Nach einer offiziellen Ansprache schaltet Dub?ek im informellen Tonfall auf Tschechisch um, und wenn nötig, kommt auch Nachhilfe aus dem Publikum. In den spontanen Reaktionen des jubelnden Prager Volkes widerspiegeln sich zweifelsohne auch die hohen Erwartungen und Hoffnungen der ganzen Nation schlechthin auf weitere Änderungen im Lande.

?Kafka so nehmen, wie er geschrieben hat? - Max Brod 1964 in Prag

Der Prager deutsche Schriftsteller Max Brod - 25 Jahre war es her, dass er zuletzt in seiner Heimatstadt gewesen war. Gegenüber Radio Prag berichtete 1964 über seinen Freund und Weggefährten Franz Kafka.

Beginn des Prager Frühlings ? eine Chronologie

Der 21. August 1968 - Die Invasion der Sowjetunion und der Armeen des Warschauer Paktes in die Tschechoslowakei. Das Ende des Prager Frühlings. Heute der erste Teil unserer 68er-Serie - ein Überblick wichtiger Ereignisse.